Can Decreix – Zentrum für eine Postwachstumsalternative (CAD)

Die Idee von Can Decreix ist es, die décroissance (Postwachstum bzw. Wachstumsrücknahme) im Hier und Jetzt zu leben. Das Projekt steckt noch in seinen Anfängen. Dabei geht es nicht nur darum, einzelne alternative Techniken zu entwickeln, sondern vielmehr darum, eine andere, kohärente Lebensform zu erdenken und zu entwickeln. Wir laden alle Menschen ein, die voller Tatendrang und offen für eine neue Erfahrung sind.

Can Decreix ist außerdem:

Ein Ort, der den Austausch wachstumskritischer Ideen und Handlungen über Grenzen hinweg vereinfachen soll. Wir freuen uns über alle Sprachen, die ihr sprecht! Am gebräuchlichsten sind an diesem Grenzort Französisch, Spanisch und Katalanisch, aber auch Deutsch und Englisch können nützlich sein. Manchmal sprechen wir auch Niederländisch, Bulgarisch oder Portugiesisch.

Ein Ort zur Wiederentdeckung und Pflege von landwirtschaftlichem Wissen rund um die Olivenbäume, den Weinberg, Obstbäume, den Anbau in trockenen Klimazonen sowie das Sammeln und Nutzen von Wildpflanzen. Außerdem möchten wir handwerkliches Wissen neu entdecken und dazu ermutigen, es zu nutzen, beispielsweise rund um ökologisches Bauen und die Verarbeitung lokaler Ressourcen. Durch all dieses Wissen können wir Autonomie entwickeln und lokalen Austausch ermöglichen.

Ein Ort, um die Freude am Leben in selbstgewählter Einfachheit auszuprobieren und lokale Netze der Geselligkeit und gegenseitigen Hilfe zu schaffen. Wir lieben Musik und Tanz: Also bringt eure Instrumente mit und bereitet euch darauf vor, in umserem « Ballsaal » zu tanzen! Wir freuen uns auch über Massagen, Yoga, Tai Chi, …

Wie ist das Alltagsleben in Can Decreix?
Can Decreix ist wie ein winziges Dorf ohne Autos. Es gibt viele Treppen und abschüssige Terrassen. Zwei der Gebäude sind nur über lange Treppen erreichbar.
Die Unterkunft erfolgt in Can Decreix hauptsächlich in Schlafsälen, auch wenn es einzelne Einzelzimmer gibt. Zelten ist quasi unmöglich aufgrund der Hänge, des Windes und der Steine, denn alle ebenen Flächen werden kultiviert.
Für unser nachhaltiges Modell der Wassernutzung tunken wir Teller und Schüsseln gründlich aus, um kein Fett zu hinterlassen. Alternativ kann man sie mit einem Stück Papier abwischen, welches danach kompostiert wird. Danach wird das Geschirr mit warmem Wasser und Kaliumseife abgewaschen.
Kaliumseife ist ein natürliches Düngemittel, wohingegen das in herkömmlichen Seifen vorhandene Natrium und dessen Zusätze sich in der Erde anreichern und sie unfruchtbar machen. Außerdem nutzen wir Asche und Aschenlauge, die den Vorteil haben, stark entfettend zu wirken. Öle und Fette machen den Abwasch schwerer, verstopfen die Rohre und verschmutzen das Wasser und würden uns somit zwingen, ein komplexeres Wasseraufbereitungssystem zu nutzen. Im Kompost hingegen sind sie ein Geschenk für diePflanzen.
Wenn wir viele Besucher haben, nutzen wir ein Drei­Becken­System zum Geschirrspülen, in denen wir das Geschirr erst vorwaschen, dann gründlich waschen und schließlich abspülen. Das schmutzige Wasser aus der Vorwäsche wird für den Kompost und die Bäume genutzt, das Spülwasser wird zum Wasser für die Vorwäsche und das Abspülwasser zum Spülwasser.
Wir recyceln auch das Wasser der Duschen und aus der Küche, indem wir es zur Bewässerung im Garten nutzen, und auch dort verwenden wir Kaliumseife oder Aschenlauge. Bitte bringt also keine anderen Seifen, chemischen Produkte oder Shampoos mit, auch keine « ökologischen ». Wir haben hier alles, was ihr braucht. Wir haben nicht die Möglichkeit, das Wasser zu behandeln oder zu reinigen, und wir wollen es nicht verschmutzen und uns damit belasten. Abgesehen davon solltet ihr trotzdem Zahnbürste und Zahnpasta mitbringen. Wenn möglich bringt ein kleines Marmeladenglas mit, dann können wir zusammen Zahnpasta herstellen.
Wir kompostieren alle Küchenabfälle und Essensreste und mischen sie vorher mit Küchenpapier und Gartenabfällen. Denkt daran, dass zerknülltes und verschmutztes Papier oder Karton zwar nicht recycelbar ist, aber dafür kompostierbar und perfekt geeignet, um den Kompost auszugleichen!
Wir haben uns für die Verwendung von Komposttoiletten entschieden, um auf diese Weise nicht zur Wasserverschmutzung beizutragen (auch die städtischen Wasseraufbereitungsanlagen können das Wasser nie hundertprozentig reinigen). Gemischt mit Sägespänen und Papier ergeben die Wertstoffe nach einiger Zeit einen fantastischen Kompost für die Bäume, so dass wir keinen zusätzlichen Kompost von außerhalb benötigen. Dieser Kompost wird vom anderen Kompost getrennt aufbereitet.
Wir besitzen keinen Kühlschrank und keine elektrische Waschmaschine, aber dafür eine Handwaschmaschine, mit welcher in geselliger Runde zu mehreren die gemeinsame Wäsche gewaschen wird. Die « weiße Ware » (all diese weißen Maschinen, die Elektrizität brauchen und viel Platz in der Küche einnehmen) verbraucht sehr viel Energie. Durch ihre Zunahme bleibt von der Energieeinsparung, die man sich durch ihre höhere Effizienz erhoffte, nichts mehr übrig (« Rebound­Effekt »). Man wird sich schnell
dessen bewusst, dass man mit ein wenig Organisation gut auf sie verzichten kann. Durch ihre Abwesenheit können wir unseren Energieverbrauch drastisch reduzieren (und sogar auf Energieautonomie hinarbeiten), Platz und Geselligkeit schaffen sowie vermeiden, viel Geld für die Anschaffung auszugeben und dabei die extrem umweltverschmutzende Herstellung (vor allem in Asien) zu unterstützen.
Wir essen so lokal wie möglich, nur sehr wenige tierische Produkte und vorwiegend Produkte aus biologischem Anbau. Wir haben einige Reserven an getrockneten und eingemachten biologischen Lebensmitteln (und freuen uns sehr, kosten zu dürfen, was ihr aus eurer Region mitbringt). Wir essen die frischen Produkte der Saison, was bedeutet, dass es beispielsweise von April bis Anfang Juli nur sehr wenig Obst gibt. Im Frühling genießen wir die vitaminreichen jungen Triebe der Wildpflanzen. Im « Can Decreix­Gesamtpaket » gibt es allerdings keine solchen Dinge wie Schokolade, Tee, Kaffee, Käse, Fleisch, Butter oder Alkohol. Wenn ihr etwas davon wirklich braucht, dann müsst ihr euch die Produkte in den Geschäften vor Ort besorgen.
Passt gut auf, wenn ihr die Oefen benutzt! Lasst niemals ein Feuer ohne Aufsicht und passt auf, dass nichts die Schornsteine berührt. Wir kochen auf einem Raketenofen (rocket stove) und auch hier ist es sehr wichtig, auf die Brandgefahr zu achten, vor allem im Sommer und bei Wind. Die trockene Vegetation kann sich schon durch ein wenig Glut sehr leicht entzünden.
Wir trinken Wasser und Wein aus der Region aus dem « Porró » , um den Wein besonders zu genießen und Geschirr zu sparen. Falls ihr die Gelegenheit dazu habt, übt vor eurer Ankunft, daraus zu trinken. Beachtet dabei, dass das Röhrchen an der Seite kein Strohhalm ist und beim Trinken nicht den Mund berührt.
Wir stehen früh auf, um das Tageslicht und die großzügig scheinende Sonne bestmöglich zu nutzen. Cerbère liegt an der Mittelmeerküste und am nach Osten weisenden Hang der Berge und somit in Richtung der aufgehenden Sonne. Es ist wunderschön, sie zu bewundern, doch dazu muss man mit ihr aufstehen.
Einen großen Teil des Jahres ist die Mittagshitze drückend, so dass wir früh beginnen und in den heißesten Stunden ruhen.
Die Kakteen gehören zu den Obstbäumen und ihre Früchte und Blätter sind essbar, aber wartet unbedingt, bis ihr die entsprechenden Techniken kennengelernt habt. Ihre Handhabung ist sehr schwierig. Fasst sie nicht an, erst recht nicht mit Handschuhen (die Stacheln bleiben darin stecken, was nicht gerade ein Geschenk für die nächsten Benutzer ist) und berührt oder streift sie nicht, nicht einmal durch Kleidung oder Taschen. Die Stacheln sind kleine, leicht zerbrechende Haken, die sich schnell auf Werkzeugen, Gaumen und Hintern der Besucher verteilen.
Die schmalen Beete wurden auf den Terrassen angelegt und bis in die Tiefe aufgelockert, was sehr viel Arbeit erforderte. Achtet darauf, niemals auf dieser kultivierten Erde zu laufen. Sie wird meistens von Pflöcken und Schnur begrenzt und gekennzeichnet. Passt außerdem auf, die kleinen Sprösslinge der Bäume nicht zu zertreten, welche ebenfalls durch Pflöcke gekennzeichnet sind. Es ist wichtig, auf den Wegen zu bleiben, um die Wildpflanzen und Pflanzungen zu schützen. Das ganze Tal ist von Terrassen überzogen, welche durch Trockensteinmauern gehalten werden. Vorsicht, die Trockensteinmauern sind zerbrechlich! Wenn man auf die äußere Kante der Steine tritt, kann diese locker werden. Dadurch riskiert
man nicht nur einen Unfall, sondern beschädigt langfristig die Mauern. Seid also vorsichtig, lauft so wenig wie möglich am Rand der Mauern und seid dabei nie unaufmerksam!
Unsere Beete mögen ungepflegt erscheinen, aber bitte nicht einfach anfangen « Unkraut » zu jäten. Wir betreiben einehalb­wilde Kultivierung von Wildpflanzen, aus denen wir insbesondere köstliche Salate zaubern. Wir pflücken sie, ohne die Wurzeln auszureißen, und lassen sie Blütenstände entwickeln, um sie wieder auszusäen. Die am häufigsten vorkommenden essbaren Pflanzen in Can Decreix sind Gänsedistel, Mittelmeer­Kohl, Gänsefüße, Amaranth, Portulak, Brennessel, Stängelumfassende Taubnessel, Vogelmiere, Malve, Strauchmalve, Kapuzinerkresse, der Salat der Weinberge, Reichardia, Chicorée, Zweizähne (Bidens), … Wir pinkeln draußen nirgends hin, denn wir essen die dort wachsenden Pflanzen! Die Kerne von Pfirsichen, Aprikosen und Japanischer Wollmispel heben wir auf, um sie auszusäen. Werft sie nicht weg!
Zögert dennoch nicht, Giftpflanzen wie Einjähriges Bingelkraut, Kreuzkraut (Schmalblättriges und Gewöhnliches Greiskraut) und Schwarzer Nachtschatten zu bestimmen und auszureißen. Ihr könnt uns dabei helfen, einige Pflanzen zu unterdrücken: in den Beeten die Gräser, Malvenblättrigen Reiherschnabel, Rundblättrigen Storchschnabel und Violette Prunkwinde und in den Weinbergen Dittricha viscosa.
Wir bauen mit ökologischen Rohstoffen der Region (Erde, Kalk, Holz, Naturfaser), um Can Decreix gemütlicher, funktionaler und schöner zu machen und gleichzeitig schlicht zu halten.
Wir leben in einem Dorf mit einer sehr sympathischer Bevölkerung. Aber bedenkt, dass es auf dem Dorf
anders ist als in einer Stadt: alles wird gesehen und alles wird weitererzählt. Wir sammeln zwar Wildpflanzen, doch wir nehmen nichts von kultiviertem oder privatem Gelände. Auch wenn Fallobst auf dem Boden liegt und verfault, lassen wir es liegen! Wir können stattdessen den Besitzer ansprechen und eine Abmachung treffen.

Andere Punkte:
Can Decreix steckt noch in seinen Kinderschuhen und bis jetzt erbringen die zahlreichen Aktivitäten vor Ort keinerlei Einkünfte. Gleichwohl ermöglichen sie es uns, die Lebenshaltungskosten in Can Decreix auf etwa 5 Euro pro Tag und pro Person zu reduzieren. Wir sind allen sehr dankbar, die uns bei den laufenden Kosten unterstützen können. In der Stadt beispielsweise ist es sehr schwierig, im alltäglichen Leben weniger als 5 Euro am Tag auszugeben. Es handelt sich somit um eine stark begrenzte Beteiligung, die uns dennoch sehr dabei hilft, in Can Decreix viel finanziellen Stress zu vermeiden. Wenn ihr jedoch kein Einkommen oder keine Lust habt, euch finanziell zu beteiligen, dann gebt nur das, was ihr wollt, oder bezahlt nichts. Wir laden euch ein! Wir wollen auf keinen Fall, dass es euch daran hindert, herzukommen und einen ganzen Monat lang zu bleiben. Wenn ihr Kenntnisse und Techniken mitbringt, die wir noch nicht kennen, bitten wir darum von einer finanziellen Unterstützung abzusehen und uns stattdessen daran teilhaben zu lassen. Die Spendendose befindet sich im Wohnzimmer. Danke!

Bitte bringt keine Hunde oder Katzen mit. Schildkröten, Eidechsen oder Igel sind zwar willkommen, doch

wir bevorzugen sie in der freien Wildbahn. Bitte spielt nicht mit den Katzen und Hunden der Nachbarn, die

gelegentlich durch Can Decreix laufen. Wir begegnen den Tieren der Nachbarn mit Respekt und halten sie

auf Abstand, denn wir möchten nicht, dass sie ins Haus kommen.

Can Decreix ist eine Nichtraucherzone, sowohl in den Innenräumen als auch an den Türen und Fenstern.

Wenn ihr unbedingt rauchen müsst, macht es möglichst in Windrichtung.

All diese Handhabungen, Vorgehensweisen und langfristigen Entscheidungen werden gemeinsam von

allen diskutiert, die sich jahrelang in Can Decreix einbringen. Bei allen Themen freuen wir uns sehr über

eure Meinungen und Vorschläge. Ihr könnt zusätzlich einen Fragebogen am Ende eures

Aufenthalts ausfüllen, um den Ort zu verbessern!

Alle Methoden, die wir hier entwickeln, sind an diesen Ort und seine speziellen Gegebenheiten

angepasst. Wir versuchen nicht, generalisierbare und fertige Lösungen anzubieten. Im Gegenteil sind

wir davon überzeugt, dass unser Erfolg darin besteht, Schritt für Schritt die Entwicklung einer frugalen,

anspruchslosen Gesellschaft voranzutreiben und dabei eine Vielzahl an Initiativen zu vernetzen, die an ihr

jeweiliges Umfeld angepasst sind. Diese lokalen Herangehensweisen sind mit politischen Schritten und die

Gemeinschaft betreffenden Überlegungen untrennbar verbunden.

Mitzubringen sind:

Gute Schuhe (Wander­ oder Arbeitsschuhe) sind unabdingbar, genauso wie Arbeitsklamotten.

Zum Schlafen braucht ihr einen Schlafsack, Bettlaken und Kopfkissenbezug sowie eine Taschenlampe.

Bringt außerdem ein Handtuch, einen Waschlappen, Zahnbürste und Zahnpasta mit. Wir lieben Musik und

Tanz: Also bringt eure Instrumente mit und bereitet euch darauf vor, im « Ballsaal » zu tanzen!

Die Grenze zwischen Nord­und Südkatalonien existiert leider noch, also vergesst euren Pass oder Ausweis

nicht.

Im Winter: Wir heizen nur einen Gemeinschaftsraum. Zum Glück wird es in Cerbère nicht sehr kalt, aber

bringt im Winter warme Sachen mit, auch lange Unterhosen (sehr modern!), Pullover, Mützen, warme

Jacken etc. Man darf nicht vergessen, dass die Tramontane (der sagenumwobene Nordwind der Region)

im Winter sehr kalt ist und einem außerdem die Haare zerzaust: ihr werdet die typische Cerbère­Frisur

haben!

Im Sommer: Bringt einen Sombrero mit einem Befestigungsband mit, um euch vor der Sonne zu schützen,

und außerdem eine Sonnenbrille, falls eure Augen empfindlich sind.

Bitte bringt nur Dinge oder Produkte mit, die brauchbar, recycelbar oder wiederverwendbar sind,

nicht der Gesundheit schaden, nicht das zur Bewässerung wiederverwendete Wasser verschmutzen

etc.

So findet ihr her

Wir leben 200 Meter von einem internationalen Bahnhof entfernt, an dem zahlreiche Züge aus Barcelona,

Madrid, Montpellier, Nîmes, Toulouse, Paris, Straßburg etc. ankommen. Außerdem gibt es einen Bus für 1

€ aus Perpignan. Nehmt den Zug, aber nicht den TGV, der nicht über Cerbère fährt, da die Strecke zu

gewunden ist. Falls ihr dennoch mit dem Auto kommen wollt, stellt euch darauf ein, dass wir euch um den

Transport schwerer Lasten bitten werden, die im Fahrradanhänger nur mühsam zu transportieren sind.

Parkt auf keinen Fall in der Rue des Oliviers, denn alle Patkplätze sind Privatparkplätze der Nachbarn.

Abfahrtszeiten der Züge:

Züge aus Barcelona, Girona, Figueres, Portbou

Bus für 1 € ab Perpignan

Zug TER ab Avignon

Zug TER ab Narbonne

Fernzug ab Paris

Fernzug ab Straßburg

http://www.intercites.sncf.com/reseau­intercites/trouver­destination

Wenn dies euer erster Aufenthalt ist, möchten wir euch bitten, möglichst für einen Monat zu kommen. Ruft

uns vorher an, schreibt uns und kommt keinesfalls ohne vorherige Absprache.

Wir möchten noch sagen, dass Can Decreix weder ein Hotel noch eine Unterkunft ist, sondern ein Ort, der

offen steht für eure Motivation und eure Ideen, die zur Entwicklung von geeigneten Lösungen im Rahmen

einer selbstgewählten Degrowth­Alternative beitragen können. Diese Herangehensweise erfordert

Solidarität und die Übernahme von Verantwortung durch jede*n Einzelne*n für die Probleme, die durch

sie/ihn möglicherweise entstehen oder entstehen könnten. Can Decreix ist kein Ort, um in den Urlaub zu

fahren oder sich in Drogen zu flüchten. Es ist ein Ort, um andere Lebensweisen zu erforschen und zu

entwickeln, um in der physischen Welt präsent zu sein. Obwohl wir am Liebsten die Sonne und die Natur in

den Bergen geniessen, halten wir es für wichtig und richtig ganz in der Nähe des Industriebahnhofs zu

bleiben und dieser Realität ins Auge zu blicken.

Wir erhalten viele Anfragen. Wir geben uns Mühe, insbesondere Personen der Region aufnehmen zu

können; außerdem diejenigen, die sich weiterbilden möchten, um Botschafter der kommenden

Postwachstumsära zu werden, sowohl auf der praktischen Ebene des bäuerlichen Lebens als auch auf der

theoretischen Ebene globaler Problemstellungen; diejenigen, die sozialen Bewegungen oder Kollektiven

angehören; diejenigen, die ihre Fähigkeiten mit uns teilen möchten, und diejenigen, die sich wirklich

ernsthaft für Degrowth/Postwachstum interessieren. Also schreibt uns eine Nachricht und zögert nicht, uns

zu erzählen, was euch motiviert und was ihr mit uns teilen möchtet! Wir freuen uns über handwerkliche

Fähigkeiten, künstlerisches Talent, sanfte Therapieformen, politische und Organisationserfahrung und

« sogar » administrative Kenntnisse (Rechnungswesen etc.).

Bis bald, wir umarmen euch!